Mit einer Andacht in der Stadtkirche Rotenburg und einem Empfang im Treffpunkt am Kirchhof im großen Gemeindesaal hat der Kirchenkreis Rotenburg Ephoralsekretärin Annette Kröger in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit vielen Weggefährten aus den insgesamt mehr als 30 Jahren ihrer Tätigkeit für die Kirche wurde ihr Engagement und ihre Arbeit gewürdigt.
Nach rund 15 Jahren als Pfarrsekretärin in der Kirchengemeinde St.-Antonius in Fintel übernahm Kröger zunächst vertretungsweise die Aufgaben der Sekretärin in der Superintendentur in Rotenburg. Ein bisschen später begann sie dort fest mit zwei Tagen in der Woche zu arbeiten und steigerte ihre Stunden, bis sie 2022 ihre Stelle in Fintel aufgab und komplett nach Rotenburg wechselte.
Drei Superintendenten hat Kröger erlebt – Hans-Peter Daub, Susanne Briese und Dr. Michael Blömer. Letzterer übernahm die offizielle Entpflichtung der Fintelerin und würdigte in seiner Ansprache ihre Treue, Kraft und Liebe, die ihre Person und ihre Arbeit auszeichneten. Passend dazu hatte Blömer den Bibelspruch für die Verabschiedung gewählt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Er stammt aus dem 2. Brief, den der Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus geschrieben hat (Kapitel 1, Vers 7).
Ebenfalls gewürdigt wurde die Arbeit von Ephoralsekretärin Janne Berndt, die sich viele Jahre die Arbeit mit Annette Kröger geteilt, und die ihre Stundenzahl immer weiter verringert hatte. Die Neuenkirchenerin war zuletzt für Vertretungen hin und wieder in das Ephoralbüro zurückgekehrt. Als neue Sekretärin stellte Blömer Nina Heuer aus Sottrum vor. Sie wird zurzeit noch von Annette Kröger in ihre neue Aufgabe eingearbeitet.
Werner Burfeind